Schon vor ihrer Fertigstellung war die Festung veraltet. In den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Technik de Artillerie in riesigen Schritten. Statt der bisher üblichen Vorderladerkanonen (die Kugeln wurden durch die Feuermündung geladen) begann man leistungsstarke Hinterladerkanonen (Ladung durch den Kolben) zu bauen, mit Kannelierung des Ladelaufs (gerilltem Inneren des Laderohrs), wodurch die Kugel stabilisiert und eine genauere Zielung erreicht wurde.
Dies bedeutete, dass das gesamte Verteidigungssystem der Insel neu überdacht werden musste. Statt alle geplanten Kanonenstellplätze innerhalb der Festung mit Artillerie zu bestücken, wurde eine zweite Bauphase begonnen, (1896), in der eine Reihe von Schützständen an der Küste gebaut wurden. Diese Schützstände sollten die Küsten von Menorca aus größerer Entfernung verteidigen, und mit den starken Geschossen waren sie Imstande jedes angreifende Schiff aufzuhalten.